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Das Wegesystem

Dem integrativen Reitweg liegt ein differenziertes Wegesystem zu Grunde. In der Regel verlaufen die Reitrouten über eigens angelegte Strecken, die ausschließlich Reiterinnen und Reitern vorbehalten sind. Einige Strecken weisen zudem einen geringen landwirtschaftlichen Verkehr auf und dienen dem Radfahren und/oder Wandern. Schmale Reitpfade parallel zu Wirtschaftswegen wurden vermieden, verschiedene Wegefunktionen nach Möglichkeit kenntlich gemacht.

So wurden z.B. breitere Sandwege, die auch von Radfahrern und Wanderern genutzt werden, zur Hälfte mit Holzhackschnitzeln bestreut. So wird der Untergrund für die Pferde optimiert und der Bereich für die Reiterinnen und Reiter deutlich gekennzeichnet.

An anderer Stelle sind sogenannte "Sommerwege" angelegt worden. Breite Ackerstreifen parallel zu Wirtschaftswegen wurden angepachtet und mit einem Saatgut aus besonders strapazierfähigen Gräsern eingesät – eine kostengünstige und pflegeleichte Lösung. Im Winter oder bei anhaltender Nässe, wenn auch der landwirtschaftliche Verkehr die Wirtschaftswege nur in geringerem Ausmaß nutzt, können die Reiterinnen und Reitern die Wirtschaftswege mit nutzen.

Im Kleymünsterland mit seinen schweren Lehmböden, durch das die integrativen Reitrouten überwiegend führen, war ein Wegeausbau erforderlich. Hier ist die Oberfläche in einer Stärke von ca. 20 cm abgetragen und mit einer Schottertragschicht über Textilvlies und einer Dolomitsanddeckschicht wieder aufgebaut worden. Damit stehen allen Reiterinnen und Reitern ganzjährig bereitbare Reitrouten zur Verfügung.

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Ausritt mit 2 Pferden auf dem Weg

Hier wird der Weg erstellt

Aufbau des Weges